Schlüsselfertige Lösung zur Vorratsdatenspeicherung

Vorratsdatenspeicherung in der Telekommunikation

Vorratsdatenspeicherung

Vorratsdatenspeicherung in der Telekommunikation bedeutet die Sicherung aller Verkehrsdaten für einen Zeitraum von mehreren Wochen bis Jahren. Grundsätzlich enthalten diese Verkehrsdaten nicht den Inhalt der Kommunikation, sondern zum Beispiel die Rufnummern der beteiligten Anschlüsse sowie Zeit und Ort eines Gesprächs. Strafverfolgungsbehörden weltweit betrachten den Zugriff auf Verkehrsdaten als ein wichtiges Werkzeug bei der Aufklärung von schweren Verbrechen und zur Bekämpfung von Terrorismus.

Rechtliche Grundlage zur Vorratsdatenspeicherung

Rund um die Welt haben viele Länder Gesetze verabschiedet, welche die Zugriffsrechte von Polizei und Strafverfolgungsbehörden festlegen und gleichzeitig die Diensteanbieter verpflichten, Verkehrsdaten zu erheben und Auskunftsersuchen der Behörden zu unterstützen. Typischerweise werden Telefonanbieter und Internet Service Provider aufgefordert, Anruflisten, Internet-Logs und E-Mail-Protokolle einen Zeitraum von einigen Wochen bis zu mehreren Jahren aufzubewahren. Zum Beispiel hat die Bundesregierung in Deutschland Höchstspeicherfristen von vier bis zehn Wochen eingeführt ("Speicherpflicht für Verkehrsdaten").

Für Telekommunikationsanbieter bedeuten diese Vorgaben zusätzliche Investitionen in entsprechende sichere Speicher- und Managementsysteme. Es reicht nicht aus, die Aufbewahrungsdauer von Abrechnungsdaten zu verlängern. Vielmehr sind umfangreiche Datenschutzfunktionen bei der Speicherung und Übermittlung von Verkehrsdaten zu berücksichtigen. Je nach Größe und Art des Anbieters gilt es Millionen bis Milliarden von Datensätzen täglich zu speichern, und zumindest große Betreiber müssen Hunderte von Anfragen pro Tag bearbeiten.

Utimaco hat für diesen Zweck eine spezielle Lösung entwickelt: Utimaco DRS